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Holzherd austauschen ohne Küchenumbau: Pertinger Ökoalpin 80 in Nentershausen (Hessen)
Nach rund 20 Jahren war der alte Holzherd nicht mehr zu betreiben. Ronny Stude und sein Team haben ihn in Nentershausen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gegen einen Pertinger Ökoalpin 80 getauscht, ohne die Küche umzubauen: gleicher Platz, gleicher Schornsteinanschluss, neue Feuerstätte in vier Stunden.
PROJEKTE

Das Projekt im Überblick
Kurzfassung
Im Januar 2026 hat Ofenhaus Stude in Nentershausen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg einen Holz-Küchenherd vom Typ Lohberger Varioline LC 80 ausgetauscht, der nach rund 20 Jahren Betrieb nicht mehr nutzbar war. Neu eingebaut wurde ein Pertinger Ökoalpin 80 für Scheitholz mit 8 kW Nennwärmeleistung, Energieeffizienzklasse A+ und 85,3 % Wirkungsgrad laut Herstellerdatenblatt, dazu Glaskeramik-Herdplatte, Backrohr links und pulverbeschichtete Front in Schwarz. Der Herd steht direkt an der bestehenden Küchenzeile, möglich durch die werkseitig integrierte Brandschutzeinheit AIR SYSTEM, mit der der Hersteller seitlich nur 3 mm Abstand zu brennbaren Möbeln vorgibt. Der Rauchrohranschluss liegt hinten seitlich links und führt direkt in den vorhandenen Schornstein; dafür wurde das Rohr gekürzt, ein neues Wandfutter gesetzt und ein Rohrstück mit Längenausgleich eingebaut. Ronny Stude hat die Kunden beraten und den Tausch mit seinem Team in rund vier Stunden ausgeführt.
Projekt-Steckbrief
- Projekt
- Ort
- Gebäudetyp
- Ausführung
- Zeitraum
- Leistung
- Hauptprodukt
- Vorgängergerät
- Nennwärmeleistung
- Maße und Gewicht
- Energieeffizienz
- Herdplatte
- Backrohr und Feuerraum
- Front
- Brandschutz
- Zulassung
- Rauchrohranschluss
- Wanddurchführung
- Besonderheiten
- Montagezeit
- Standort des Betriebs
- Montagegebiet
Ausgangslage: ein eingebauter Holzherd am Ende seiner Lebensdauer
In der Küche der Kunden in Nentershausen stand seit rund 20 Jahren ein Lohberger Varioline LC 80, ein Holz-Küchenherd mit 80 Zentimetern Breite und Backrohr. Anfang 2026 war der Herd nicht mehr betriebsfähig. Ersetzt werden sollte nur der Herd.
Der neue Herd musste deshalb in dieselbe Nische zwischen Wand und Küchenzeile passen, auf die Höhe der bestehenden Arbeitsplatte kommen und an denselben Schornstein angeschlossen werden. Der Abgang zum Schornstein liegt in dieser Küche links neben dem Herd, rechts schließt die Küchenzeile an. Die Abzugshaube über dem Herd war bereits vorhanden und gehörte nicht zum Auftrag.
Verbauter Herd: Pertinger Ökoalpin 80
Ronny Stude hat den Kunden den Ökoalpin 80 des Südtiroler Herstellers Pertinger empfohlen, ausgewählt haben sie ihn gemeinsam. Der Herd hat dieselbe Breite wie sein Vorgänger und passt ohne Umbau in die vorhandene Nische. Außerdem bringt er eine werkseitig integrierte Brandschutzeinheit mit, das AIR SYSTEM. Laut Hersteller genügen damit seitlich unterhalb der Herdplatte 3 mm Abstand zu brennbaren Möbeln. Der Herd kann also direkt an der Küchenzeile stehen. Für das Rauchrohr bietet Pertinger fünf Anschlussvarianten über ein Anschlusssystem, das der Hersteller als patentgeschützt ausweist. Auch die Lage des Backrohrs ist wählbar, links oder rechts.
Technische Eckdaten laut Herstellerdatenblatt:
- Brennstoff: Scheitholz
- Energieeffizienzklasse: A+ (Energieeffizienzindex 113,3)
- Nennwärmeleistung: 8,0 kW
- Wirkungsgrad: 85,3 %, Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad 75,3 %
- Breite 800 mm, Tiefe 600 mm, Höhe über Fußschrauben verstellbar von 850 bis 910 mm
- Gewicht: 204 kg
- Feuerraum: 200 x 400 x 260 mm (Breite x Tiefe x Höhe), mit Schamotte ausgekleidet
- Backrohr: 300 x 420 x 265 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
- Herdplatte: 700 x 500 mm
- Rauchrohranschluss: 120 mm Durchmesser, erforderlicher Mindestförderdruck 12 Pa
- Emissionen bei Nennlast (bezogen auf 13 % O₂): CO 282 mg/Nm³, Staub 14 mg/Nm³
- Sicherheitsabstand zu brennbaren Möbeln mit AIR SYSTEM: seitlich 3 mm
Ausstattung in Nentershausen:
- Herdplatte aus Glaskeramik
- Backrohr links, Feuerraum rechts
- Feuertür ohne Sichtscheibe
- Front pulverbeschichtet in Schwarz
Den Ökoalpin gibt es auch mit Sichtscheibe in der Feuertür, und nach Ronnys Erfahrung nehmen die meisten Kunden diese Variante, um das Feuer zu sehen. Die Kunden in Nentershausen wollten schlicht keine.
Die Front ist pulverbeschichtet. An einem Herd, an dem täglich gekocht wird, zählt das: Die Oberfläche ist abriebfest und lässt sich feucht abwischen, wenn etwas überläuft.
Herd tauschen, ohne die Küche anzufassen
Der alte Herd hing am Rauchrohr fest
Ein eingebauter Holzherd lässt sich nicht einfach nach vorn herausziehen, solange das Rauchrohr hinten im Anschluss steckt. Ronny und sein Team haben das bestehende Rohr deshalb zuerst gekürzt. Erst danach ließ sich der Lohberger aus der Nische nehmen.
Anschluss hinten seitlich links, direkt in den Schornstein
Beim Ökoalpin 80 geht das Rauchrohr in dieser Küche an der hinteren linken Seite ab und führt in den Schornstein. Nach dem Ausbau zeigte sich, dass das alte Wandfutter beschädigt war, also die Hülse, in der das Rauchrohr in der Schornsteinwand sitzt. Das Team hat ein neues Wandfutter gesetzt.
Rohr mit Längenausgleich
Steht der Herd erst in der Nische, ist hinter ihm kein Platz mehr, um ein Rohr einzufädeln. Ronny hat das Verbindungsstück deshalb mit Längenausgleich vorbereitet. Er beschreibt es so: „Das bereitet man vor, dann schiebt man den Herd rein, packt das Stück Rohr dazwischen und schiebt es auseinander. Sonst funktioniert das nicht.“
Die Edelstahlabdeckung über dem Anschluss musste wieder passen
Links neben der Herdplatte, direkt über dem Rauchrohranschluss, liegt eine gelochte Edelstahlabdeckung, die schon zur alten Einbausituation gehörte. Sie sollte nach dem Tausch genau so sitzen wie vorher. Sie schließt jetzt wieder bündig an die neue Herdplatte an.
Montageablauf: vier Stunden vom Ausbau bis zur Abdeckung
Der Tausch fand im Januar 2026 statt. Ronny Stude war mit seinem Team vor Ort, die Arbeiten dauerten rund vier Stunden.
- Rauchrohr am alten Herd gekürzt und gelöst
- Lohberger Varioline LC 80 aus der Nische ausgebaut
- Beschädigtes Wandfutter entfernt und neues Wandfutter gesetzt
- Pertinger Ökoalpin 80 in die Nische eingeschoben
- Rohrstück mit Längenausgleich zwischen Herd und Wandfutter eingesetzt und auseinandergeschoben
- Alle Öffnungen verschlossen
- Herd über die Fußschrauben auf die Höhe der Arbeitsplatte eingestellt und zur Küchenzeile ausgerichtet, Sockelblende auf die eingestellte Höhe nachgezogen
- Edelstahlabdeckung links neben der Herdplatte wieder angebracht
Dass der Tausch in einem halben Arbeitstag möglich war, liegt an der Reihenfolge: Neues Wandfutter und Rohrstück waren fertig vorbereitet, bevor der neue Herd in die Nische geschoben wurde.
Ergebnis: neuer Holzherd, gewohnte Küche
Der Ökoalpin 80 steht an derselben Stelle wie sein Vorgänger, auf Höhe der Arbeitsplatte und bündig zur Küchenzeile. An der Küche selbst musste nichts verändert werden. Die Kunden kochen weiter mit Holz, jetzt auf einer Glaskeramik-Herdplatte.
Wer einen eingebauten Holzherd ersetzen will, kann bei Ofenhaus Stude mit Ronny Stude klären, welcher der Holzherde aus dem Sortiment in Frage kommt und ob der vorhandene Platz, die Anschlusshöhe und der Schornsteinanschluss für ein neues Gerät passen. Firmensitz ist Mühlhausen in Thüringen, Ausstellung und Werkstatt liegen in Meinhard im Werra-Meißner-Kreis. Montiert wird bundesweit in einem Radius von rund 400 Kilometern, zum Beispiel in Kassel, Göttingen, Bad Hersfeld, Fulda, Erfurt oder Hannover.
Warum hat der Herd in Nentershausen keine Sichtscheibe in der Feuertür?
Das war ein ausdrücklicher Wunsch der Kunden. Der Pertinger Ökoalpin 80 ist auch mit Sichtscheibe erhältlich, und nach Erfahrung von Ronny Stude entscheiden sich die meisten Kunden dafür, um das Feuer beobachten zu können. Die Kunden in Nentershausen wollten schlicht keine Scheibe.
Darf ein Holzherd direkt neben Küchenmöbeln stehen?
Das hängt vom Gerät ab. Maßgeblich sind die Sicherheitsabstände, die der Hersteller vorgibt. Der Pertinger Ökoalpin 80 hat eine werkseitig integrierte Brandschutzeinheit, das AIR SYSTEM. Laut Herstellerdatenblatt reichen damit seitlich 3 mm Abstand zu brennbaren Möbeln. In Nentershausen steht der Herd deshalb direkt an der Küchenzeile. Nach vorn und zur Decke gelten eigene Abstände, die vor dem Einbau zu prüfen sind.
Kann ein neuer Holzherd an den vorhandenen Schornsteinanschluss angeschlossen werden?
In vielen Fällen ja, wenn Lage und Höhe des Anschlusses zum neuen Herd passen. In Nentershausen wurde der bestehende Anschluss weitergenutzt. Das alte Wandfutter erwies sich nach dem Ausbau als beschädigt und wurde ersetzt, das Rauchrohr wurde mit einem Rohrstück mit Längenausgleich neu angeschlossen. Laut Herstellerdatenblatt ist der Ökoalpin 80 in Deutschland für Mehrfachbelegung zugelassen, er kann also grundsätzlich auch an einen Schornstein, an dem weitere Feuerstätten angeschlossen sind. Ob das im Einzelfall möglich ist, zeigt die Berechnung der Abgasanlage nach DIN EN 13384.
Wie kommt ein eingebauter Holzherd aus der Küchenzeile heraus?
Solange das Rauchrohr hinten im Anschluss steckt, lässt sich der Herd nicht nach vorn ziehen. Ofenhaus Stude kürzt das Rohr deshalb zuerst und nimmt den Herd danach aus der Nische. Der neue Herd wird eingeschoben, erst dann wird das Verbindungsrohr eingesetzt und auf Länge auseinandergeschoben.
Welche Oberfläche ist an einem Holz-Küchenherd sinnvoll?
An einem Herd, an dem gekocht wird, kommt es auf eine abriebfeste und abwaschbare Front an. Der Ökoalpin 80 in Nentershausen hat eine pulverbeschichtete Front in Schwarz. Sie lässt sich feucht reinigen, wenn beim Kochen etwas überläuft.
Welche Energieeffizienzklasse hat der Pertinger Ökoalpin 80?
Laut Herstellerdatenblatt hat der Pertinger Ökoalpin 80 die Energieeffizienzklasse A+ bei einem Energieeffizienzindex von 113,3. Der Wirkungsgrad bei Nennwärmeleistung liegt bei 85,3 %, der Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad bei 75,3 %. Die Nennwärmeleistung beträgt 8,0 kW, Brennstoff ist Scheitholz.
Lässt sich die Höhe eines Holzherds an die Arbeitsplatte anpassen?
Beim Pertinger Ökoalpin 80 ja. Über Fußschrauben lässt sich die Höhe laut Hersteller zwischen 850 und 910 mm einstellen. Der Sockel wird anschließend auf die eingestellte Höhe nachgezogen. In Nentershausen wurde der Herd so auf die bestehende Arbeitsplatte ausgerichtet.
Was kostet es, einen Holzherd auszutauschen?
Eine pauschale Zahl wäre unseriös. Die Kosten hängen vor allem vom gewählten Herd und seiner Ausstattung ab, etwa Herdplatte, Sichtscheibe und Oberfläche, außerdem davon, ob Rauchrohr und Wandfutter weiterverwendet werden können und wie aufwendig der Ausbau des alten Geräts ist. Ofenhaus Stude erstellt nach Besichtigung ein Angebot.
Wie lange dauert der Austausch eines Holzherds?
In Nentershausen waren Ronny Stude und sein Team rund vier Stunden vor Ort, vom Ausbau des alten Herds bis zur wieder angebrachten Edelstahlabdeckung. Voraussetzung dafür ist, dass Wandfutter und Rohrstück vorab vorbereitet sind. Bei aufwendigeren Anschlusssituationen kann es länger dauern.
Montiert das Ofenhaus Stude auch außerhalb der Region?
Ja. Ofenhaus Stude hat seinen Firmensitz in Mühlhausen (Thüringen), Ausstellung und Werkstatt liegen in Meinhard im Werra-Meißner-Kreis. Montiert wird bundesweit in einem Radius von rund 400 Kilometern, zum Beispiel in Kassel, Göttingen, Bad Hersfeld, Fulda, Erfurt, Jena oder Hannover.
Wer baut in Nordhessen Holz-Küchenherde ein?
Ofenhaus Stude plant und montiert Holz-Küchenherde, als Neueinbau oder als Austausch in bestehenden Küchen. Ausstellung und Werkstatt liegen in Meinhard im Werra-Meißner-Kreis. Montiert wird in ganz Nordhessen, etwa in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel und Schwalm-Eder, und darüber hinaus in einem Radius von rund 400 Kilometern. Ronny Stude berät bei der Auswahl, prüft Platz, Anschlusshöhe und Schornsteinanschluss und ist bei der Montage selbst vor Ort. Ein Beispiel ist der Austausch eines Lohberger Varioline LC 80 gegen einen Pertinger Ökoalpin 80 in Nentershausen im Januar 2026.
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